Mycena cinerella
Aschgrauer Helmling
In ganz Deutschland ist dieser attraktive Helmling im Spätherbst sowie in milden Wintermonaten nicht selten. Er ist vor allem in moosigen Nadelwäldern anzutreffen und tritt vereinzelt oder gesellig auf. Es gibt kaum eine andere Helmlingsart mit so einheitlich hellgrauen Farben. Leicht bogig am Stiel herablaufende Lamellen und ein deutlicher Mehlgeruch sind weitere artkennzeichnende Merkmale. Für den Geruchstest empfiehlt es sich, einen Hut zu zerquetschen.
Die dünnen Hüte erreichen Durchmesser von 2, seltener 3 cm, sind durchscheinend gerieft und vor allem in der Mitte bei trockenem Wetter grauweißlich bereift. Die zum Teil gegabelten oder mit kürzeren untermischten Lamellen sind mit einem Zähnchen am Stiel angeheftet und bieten einen überaus gefälligen Anblick. Die dünnen Stiele werden bis zu 6 cm lang.
Weiterführende Literatur:
- Breitenbach & Kränzlin: Pilze der Schweiz Band 3, Nr. 324
- German J. Krieglsteiner (Hrsg.): Die Großpilze Baden-Württembergs Band 3, Seite 400 – 402